Was geschah… im Februar 2020 | Erlebt, Gelesen & Geschaut

Hallo ihr Lieben! Mit etwas Verspätung gibt es meinen Monatsrückblick mit einer großen Ladung an Serien, meinem neuen Lieblingsfilm und Buchempfehlungen. Der Februar war bei mir arbeitsintensiv, doch es hat sich gelohnt. Meine Bachelor Arbeit ist jetzt endlich bei Freunden in Korrektur. Ausgleich gab es mit Karneval. An Weiberfastnacht ist Cat Ballou in unser beschauliches Heimortdorf aufgetreten und hat für Stimmung gesorgt. Rosenmontag hingegen wollte das Wetter nicht ganz mitmachen, weswegen wir uns den Zug nicht bis zum Schluss angeschaut haben, Spaß hatten wir aber dennoch.

Gehört

Ich beneide ja die Menschen, die bei einer Erkältung lauter Serien bingen können, mir fallen da einfach die Augen zu. Somit sind bei mir Hörbücher die bessere Variante und so habe ich meine Erkältungswoche dafür genutzt, um nach langen Herr der Ringe – Die Gefährten zu beenden und mit dem zweiten Teil zu beginnen. Muss ich zu dem Fantasy Klassiker noch viel schreiben? Ich glaube nicht. Auf jeden Fall kann ich die Hörbücher jeder Person empfehlen, besonders denjenigen, die sich bisher aufgrund der Dicke und den ausufernden Landschaftsbeschreibungen noch nicht dran gewagt haben. Die Atmosphäre kommt bei den Hörbüchern gut rüber. Daneben habe ich mir noch Love, Simon angehört. Ein Buch, über das ich auf meinem Blog schon viel gequatscht habe, wie in meinem Buch-Film-Vergleich. Es einfach eine witzige, süße Geschichte, die perfekt in eine schlaflose Erkältungsnacht passte.

Gelesen

Fight Club ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme und als ich gehört habe, dass es auf einem Buch basiert, brauchte ich die Vorlage. Beim Lesen war ich somit mehr damit beschäftigt zu schauen, wie der Plot Twist erzähltechnisch umgesetzt wurde, was zur Abwechslung auch  ein interessanter Blick war. Ansonsten ist mir aufgefallen, wie Wort für Wort oft Fincher das Buch umgesetzt hat und da ich den Film schon so oft gesehen habe, hatte ich fast durchgängig Edward Nortons oder Helen Bonham Carters Synchronstimme im Kopf. Lediglich das Ende war anders und da kann ich die Umänderung aus inszenatorischen Gründen nachvollziehen. Im Februar erschien auch die langerwartende Fortsetzung Brennender Fels von Nora K. Jemisin und da es sich um den zweiten Band handelt, möchte ich nicht zu viel schreiben. Nur so viel sei gesagt: Es ist der Wahnsinn! Jemisin ist eine beeindruckende Autorin, die eine faszinierende Geschichte erschaffen hat.  Auf Band 3, der leider erst im Juli erscheinen wird, bin ich schon sehr gespannt.

Gone with the heat – Damals und Heute von Katarina Jensen und Jacqueline Schiesser habe ich bei einem Gewinnspiel von Moni auf Instagram gewonnen. Danke schön an dieser Stelle.  Gone with the head ist der Name des Lieblingsbuch des Protagonisten Aidan, in dem es von zwei Männern geht, die sich in einer Zeit lieben, in der Homosexualität im Süden Amerikans verboten war. Als Aidan sich selbst als homosexuell outet, gibt er das Buch seinem unahbaren Großvater mit. Kann das Buch seine Augen öffnen? Aidan selbst gerät immer mehr in den Hintergrund, der längste Teil des Werkes dreht sich über Will und Heath, der heiße Sommer und die prickelnde Liebesgeschichte wurden gut umgesetzt. Ich mochte die Eingebundenheit des Buches im Buch. Es ist ein herzerwärmende Geschichte über Liebe, Homosexualität und die Schwierigkeiten in der Gesellschaft und die Entwicklung von Damals zu Heute. Eine Entwicklung ging mir am Ende etwas schnell und für mich gabs teilweise echt viele Zufälle, dennoch freue ich mich auch hier auf Band 2.

Gesehen

Bei Der Unsichtbare möchte ich auf meine Rezension verweisen, die kürzlich online gegangen ist. Kurzfassung: Es ist ein spannender Thriller, mit ein paar kleinen Schwächen.

Mein großes Monatshighlight ist Little Woman von Greta Gerwig. Endlich habe ich ins Kino geschafft und ich bin begeistert. Ich hatte schon Sorge, dass meine Vorfreude zu groß ist, aber nein, Greta Gerwig hat intelligent zwei Zeitebenen miteinander verwoben, dass man dem ganzen einen eigenen Beitrag widmen könnte (vielleicht sollte ich das wirklich machen?). Die Geschichte der vier Schwestern ist witzig, emotional und hat mir Tränen in die Augen getrieben. Schauspielerisch bis in jede Rolle toll und besonders habe ich mich in Saoirse Ronan und Timothée Chalamet verliebt. Little Woman wird einer der Filme werden, den ich mir noch öfter anschauen werde.

Serien

Bei Netflix kommt der Hype ganz schnell und verplasst so schnell, wie er gekommen ist, wieder. Zumindest ist das mein Gefühl. Zu The Witcher hört man mittlerweile gar nichts mehr. Ich habe die Serie im Januar beendet und fand sie gut, nicht schlecht, doch komplett begeistert hat sie mich auch nicht. Die Welt und die Figuren sind interessant, die Schwertkämpfe beeindruckend, nur fand ich, dass noch was Luft nach oben war. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich kein großer Fan von Serien bin, die keine durchgängige Handlung haben und so packten mich die Zwischenquest eher weniger. Eine durchgängigere Handlung ist wahrscheinlich auch einer der Gründe, warum mir Supernatural immer besser gefällt. Ich wurde quasi von Nicole (Smalltownadventure) gezwungen mir ihre Lieblingsserie endlich mal anzusehen. Mal sehen, wann ich mit der Serie fertig werde, denn zurzeit schaue ich so viel gleichzeitig und habe zurzeit keine Zeit zum Streamen.

Bei Lost in Space und Altered Carbon hänge ich in der ersten Staffel fest. Altered Carbon sieht durch seine Cyber-Punk Optik wahnsinnig gut aus 300 Jahre in der Zukunft ist es möglich seinen Geist vom Körper zu trennen und sich damit unsterblich zu machen. Jedoch während oben über die Wolken die Reichen ihre Unsterblichkeit feiern, tristen unten die Armen ihr Dasein. Ein spannendes Konzept. Lost in Space ist nette Unterhaltung für Zwischendurch. Dadurch, dass es eine Familien Serie ist gibt es häufiger den Rettung-in-letzter-Sekunde-Move.

Bei The Expanse wartet auf mich die vierte Staffel. Die dritte Staffel hat mir extrem gut gefallen und die Änderungen zum Buch sind mir nicht negativ aufgefallen. Insbesondere was die Frauenfiguren betrifft, macht die Serie einen besseren Weg. Naomi Nagata  ist in der Serie nicht nur die Freundin von Holden und ihr wird ein eigener Handlungsstrang gegeben, mit Camina Drummer wird einer weiteren Frau eine größere Rolle gegeben. Ich finde es gut, dass ihre Figur weiter ausgebaut wurde, statt einen neuen Protagonist einzuführen. Bei Hunters habe ich bisher nur die erste Folge gesehen, hier folgt meine ausführliche Meinung, wenn ich die Serie beendet habe.

Gebloggt

Erlebt im Januar | Konzerte: Sunset Sons & Meet and Greet Sum41
Filmrückblick Januar | 1917, The Marriage Story, Jojo Rabbit uvm.
Lesemonat Januar | The Expanse, Hannah Arendt uvm.
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„Zerrissene Erde“: Anders & innovativ| Rezension
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Was waren eure Monatshighlights?
Schaut ihr mehrere Serien parallel oder widmet ihr euch lieber ausschließlich einer?

4 Kommentare

  1. Ach, ich liebe Posts dieser Art! So schön, auf diese Weise einen Einblick in deinen Alltag zu bekommen und zugleich so viel neue Inspiration. 🙂 Den Film „Little Women“ habe ich auch ab Sekunde 1 verschlungen, da würde ich mich auf jeden Fall über einen extra Artikel von Dir freuen. 🙂

  2. Wörter auf Reise

    Das freut mich sehr zu hören! 🙂
    Habe auch mal geschaut, leider läuft er nicht mehr ins Kino und für einen Beitrag, der in die Tiefe geht, müsste ich mir den Film nochmal genauer anschauen… Vielleicht zum DVD Release 🙂

  3. Da sind ja für mich con einige Serientipps für diese „Zeit“ dabei. Danke. 😉

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