Meine Filmhighlights aus dem Jahr 2018

Denis Villeneuve hat mit Blade Runner 2049 und Arrival für mich zwei der besten Filme der letzten Jahre geschaffen, die mich im Kino komplett begeistert haben. Daneben gab das packende Star Wars Spin Off Rouge One und das wunderschöne Musical La La Land. Dieses Jahr hingegen hatte ich nur bei wenigen Filmen einen „Wow“ Effekt. Viele Filme fand ich schlicht „okay“, mehr aber auch nicht. Dazu zählen einige Fortsetzungen, auch Fortsetzungen, auf die ich mich seit langem gefreut hatte. Nach 13 Jahre warten auf Die Unglaublichen 2 hatte ich von der Storyline mehr erwartet. Im Gegensatz zu vielen fand ich Phantastische Tierwesen 2 – Grindelwalds Verbrechen nicht schlecht, Begeisterungsströme hat es dennoch nicht bei mir ausgelöst. Solo – A Star Wars Story fand ich im Kino noch unterhaltsam, im Nachhinein merke ich, wie wenig Eindruck der Film bei mir hinterlassen hat. Immer wenn ich überlege, welche Filme ich 2018 gesehen habe, vergesse ich diesen. Sicario 2 ist hingegen eine gelungene, actionreiche Fortsetzung. Dennoch fehlt ihm das „Besondere“ vom ersten Teil und ist in Bezug auf den Plot Twist vorhersehbar. Flops hatte ich im Kino dafür keine. Es war kein Film dabei, bei dem ich mir dachte: „Oh Gott, was ist das denn für ein Mist“. Vielleicht hätte ich dies bei Mortal Engines gedacht, den ich im Kino aufgrund von schlechten Kritiken gemieden habe. Wenn er auf Amazon Prime verfügbar ist, werde ich mir ein eigenes Bild machen.

So ernüchternd ich oben auch klingen mag, es gab ebenfalls einige Filme, die mir gefallen haben. Besonders für den deutschen Film war es ein gutes Jahr.
Meine Favoriten aus dem Jahr 2018 möchte ich euch heute vorstellen. Da ich mich überhaupt nicht auf eine Top 10 einigen konnte, ist die folgende Reihenfolge willkürlich gewählt. Das es lediglich meine subjektive Meinung wiederspiegelt, muss ich nicht extra noch erwähnen, oder?

Three Billboards Outside Ebbing, Missourhi
Regie: Martin McDonagh
Kamera: Ben Davis

Wenn ich eine Top 10 gemacht hätte, dann wäre dieser Film eindeutig auf den ersten Platz gelandet. Hier stimmt einfach alles. Schon die ersten beiden Filme von McDonaughs, Brügge sehen und sterben…? und 7 Psychos, konnten mich begeistern. Bei Three Billboards übertrifft er sich selbst. Ich weiß noch, wie ich im Kino saß und dachte, jetzt wäre der perfekte Zeitpunkt für ein Ende – und dann war der Film auch zu Ende. Dieser Film ist keine Minute zu lang oder zu kurz. Daneben vereint er Humor und Drama auf perfekte Art und Weise. An vielen Stellen  musste ich lachen, nur um im nächsten Augenblick wieder zu verstummen. Schwarz und Weiß gibt es hier nicht. Selbst für zuvor unsympathische Charaktere empfindet man schließlich sowas wie Mitleid. Schauspielerisch ist der Film auf dem höchsten Level. Frances McDormand und Sam Rockwell haben es verdient, für ihre Leistung den Oscar zu bekommen. Aber auch Woody Harrelson und Lucas Hedges darf man nicht vergessen. Hinzukommend gibt es eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet hätte. Wie gesagt, mir fällt kein einziger Kritikpunkt ein.

Shape of Water
Regisseur: Guillermo del Toro
Kamera: Dan Laustsen

Bei Shape of Water hat sich bei mir das Phänomen der Erwartungshaltung gezeigt. Nach Aussagen wie „Das ist der beste Film den Guillermo del Toro je gemacht hat“ kam bei mir sofort der Vergleich zu Pans Labyrinth auf, der für mich ein absolutes Meisterwerk ist und zu meinen Lieblingsfilmen zählt, an den schwer heranzukommen ist. Wäre der Film weniger gehypt gewesen, hätte er mir deutlich besser gefallen, denn überdurchschnittlich gut ist er auf jeden Fall. Untermalt mit der Musik des Komponisten Alexandre Desplat und dem Setting der 1960er Jahre wird die Geschichte über eine stumme Reinigungskraft, die sich in ein Fischwesen verliebt, zu einem wunderschönen erwachsenen Märchen.

Call Me By Your Name
Regisseur: Luca Guadagnino
Kamera: Sayombhu Mukdeeprom

Man könnte meinen, ich stell hier einfach nur die Oscar Norminierungen vor, nur gehört zu meinen absoluten Lieblingen auch Call Me By Your Name, den ich beim zweiten Mal schauen sogar noch ein bisschen besser gefunden habe.
Oft bin ich bei Buchverfilmungen kritisch und werde enttäuscht. Anders bei diesem Film. Hier wird die Atmosphäre des Buches auf die Leinwand gebracht, ein Sommer in Italien und eine sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte. Dazu passt auch die gemächliche Erzählweise und eine Kamera, die gerne länger bei einer Einstellung verharrt. Dass der Film so gut geworden ist, liegt an einem großen Teil an der Chemie der beiden Hauptdarsteller, Timothée Chalamet und Armie Hammer. Sowohl das Buch- als auch das Filmende ist auf ihre Weise perfekt und passend für das jeweilige Medium. Lediglich hatte ich beim Lesen des Buchendes ein Weinendes und ein Lachendes Auge. Beim Film hingegen liefen mir im Kino die Tränen herunter, so herzzerreißend war die Inszenierung mit der Musik von Sufjan Stevens.

Lady Bird
Regisseurin: Greta Gerwig
Kamera: Sam Levy

Wie auch bei Call My By Your Name mochte ich auch bei Lady Bird die natürliche Erzählweise, ohne das – wie in Highschool Filmen – vieles überdramatisiert wird. Das ein Film über eine 17 jährige Teenagerin ohne große dramaturgische Punkte nicht bei allen gut ankommt, kann ich verstehen. Mich hat die Geschichte persönlich erreicht, in vielen Punkten habe ich mich wieder gefunden und die Streitpunkte von Lady Bird und ihrer Mutter haben mich oft an meine eigene Teenagerzeit zurück erinnern lassen. Weil ich nach dem Schauen so begeistert war, habe ich meine Gedanken in einen kleinen Beitrag gepackt.

The Greatest Showmann
Regisseur: Michael Gracey
Kamera: Seamus McGarvey

Dass die Geschichte des amerikanischen Zirkuspioniers P. T. Barnum nicht kritisch ausgearbeitet wird, erwarte ich in einem fröhlichen Pop-Musical auch nicht. Der Film macht vor allein eins: gute Laune. Die Songs gehen ins Ohr und die Playlist läuft bei mir immer noch rauf und runter. Auf der Fahrt nach Frankreich im Sommer wurden die Songs im Auto laut mitgesungen und performt. Besonders schön gemacht ist der Anfang, wo ein Lied quasi die Vorgeschichte des Protagonisten erzählt.

The Disaster Artist
Regisseur: James Franco
Kamera: Brandon Trost

Der witzigste Film für mich im Jahr 2019 The Disaster Artist, in dem geht es um den angeblich „schlechtesten Film der Welt“ The Room. Dieser hat mittlerweile Kultstatus erreicht und ist von und mit Tommy Wiseau, einem Mann, dessen Alter lediglich geschätzt wird und der einen außergewöhnlichen Dialekt hat, den James Franco perfekt imitiert (Original anschauen!). Weder wird Tommy Wiseaus Projekt lächerlich gemacht, noch seine exzentrische Art beschönigt. Besonders unterhaltsam ist der Abspann, in dem die Filmszenen von The Disaster Artist mit denen des Originals parallel gezeigt werden und die von James Franco ein zu eins nach gedreht wurden. Ich habe jetzt definitiv Lust, mir The Room einmal komplett anzusehen.

Aufbruch zum Mond
Regisseur: Damien Chazelle
Kamera: Linus Sandgren

Für mich der schwächste Film von Damien Chazelle, der nicht an seine beiden Vorgänger La La Land und Whiplash herankommt. Dennoch ist der Film sehr gut und zeigt eine wunderschöne Mondlandung, für die es sich alleine lohnt, ins Kino gegangen zu sein.
Eine wackelige Kamera unterstreicht das Klaustrophobische der Raumfahrt, bei der trotz des Wissens über den Verlauf der Geschichte, Spannung erzeugt wird und man sich fragt, wie geisteskrank man bei der damaligen Technik sein musste, sich quasi auf ein Stück „Dynamit“ zu setzen. Der Raumfahrt wird sein romantischer, idealisierender Gedanke genommen. Weiterhin thematisiert Chazelle am Rande die Protestbewegung, die mir so nicht bekannt war. Der Fokus liegt aber auf dem Privatleben und den Schicksalsschlägen von Neil Armstrong, für den Ryan Gosling die passende Besetzung darstellt.

Werk ohne Autor
Regisseur: Florian Henckel von Donnersmarck
Kamera: Caleb Deschanel

Bei keinem Film auf dieser Liste war es für mich so schwer die richtigen Worte zu finden wie für diesen. Genau weiß ich auch nicht, woran das liegt.
Der Film scheint die Meinungen zu spalten, von einigen habe ich gehört, dass sie nichts damit anfangen konnten. Mich hingegen hat Werk ohne Autor fasziniert. Trotz der drei Stunden Laufzeit habe ich mich keine Minute gelangweilt gefühlt und bin gebannt Kurt Barnert durch sein Leben gefolgt. Verkörpert wird er von Tom Schillings, den ich auch schon in Filmen wie Napola und Who am I mochte. Angelehnt an der Biographie des Künstlers Gerhard Richter steht in der Geschichte die Kunst im Fokus: Was ist Kunst und wer bewertet Kunst? Ich freue mich schon darauf, den Film ein zweites Mal zu sehen. Vielleicht kann ich die passenden Worte dann besser finden. Auf jeden Fall ein empfehlenswerter deutscher Film, dem ich bei den Oscars die Daumen drücken werde.

BlacKkKlansman
Regisseur: Spike Lee
Kamera: Chayse Irvin

Zu einem richtigen Zeitpunkt ist The BlacKkKlansman in die Kinos gekommen. Mit Blick auf die weltpolitische Lage ist es wichtig über das Thema Rassismus zu sprechen und das macht Spike Lee in seinem Film, in dem er die Geschichte des ersten schwarzen Beamten des Colorado Springs Police Departement, Ron Stallworth, erzählt. Dieser hat in den 70er Jahren Kontakt mit dem Klu-Klux-Klan aufgenommen Sein Kollege Flip (Adam Driver) wird bei den Treffen zu seinem Double. An vielen Stellen ist der Film überraschend witzig. An einigen anderen Stellen konnte ich bei den rassistischen Aussagen des Klu-Klux-Klan nur angeekelt den Kopf schütteln. Der Film endet mit Originalaufnahmen der Ausschreitungen 2017 in Charlottesville.

müssen unter anderem noch geholt werden:

Mission: Impossible 6 – Fallout
Hereditary – Das Vermächtnis
Widows
Bad Times at the El Royale
A Quit Place
Mandy
I, Tonya

Was sind eure Favoriten aus dem vergangenen Jahr?

10 Kommentare

  1. Unsere Listen unterscheiden sich definitiv, aber du hast viele Filme drauf stehen die ich noch schauen möchte. „Werk ohne Autor“ hatte ich gezielt im Kino gemieden, denn drei Stunden sind mir da ehrlich gesagt zu lange, weshalb ich mir den lieber zuhause anschauen möchte. Bei BlackKklansman war ich hingegen traurig, dass ich es dafür nicht ins Kino geschafft habe, denn der Trailer war schon so toll und ich glaube, dass der Film sonst auch ein Jahreshighlight von mir geworden wäre. Freue mich schon den via Prime nachzuholen. „Aufbruch zum Mond“ ist auch ein Film der mich reizt, aber auch hier habe ich mich gezielt für das spätere Anschauen entschieden, weil ich etwas selektieren musste in welchen Film ich gehe. Bei „Shape of Water“ und „Three Billboards“ (ich kürze den Titel mal ganz dreist :D), weißt du ja das ich die auch auf Prime sehen möchte. Da ist der Hype so groß, dass ich im Kino vielleicht sogar etwas enttäuscht gewesen wäre bzw. sind beide auch zu Zeiten gelaufen, wo ich im Stress war und wusste, ich schaffe es nicht ins Kino.

    Ansonsten bin ich bei Lady Bird und The greatest Showman komplett deiner Meinung ,genauso wie bei Phantastische Tierwesen 2. Habe den ja auch im Mittelfeld angesiedelt, denn er war nicht schlecht, aber Begeisterung nach dem Kinobesuch sieht anders aus. Dafür hat zu vieles einfach nicht gepasst. I, Tonya musst du dir wie gesagt unbedingt anschauen und mir dann berichten was du davon hälst. Der ist soo abgedreht. Damit trifft er bestimmt nicht jedermanns Geschmack, aber er ist halt auch mal was anderes. A Quiet Place hatte ich auf meiner Liste ganz vergessen. Den hatte ich auch im Kino gemeiden, weil ich nicht weiß ob mir die Art von Film gefällt. Immerhin verzichtet man zum großen Teil auf Dialoge, natürlich ist auch das mal was ganz anderes und ich finde die Innovation toll, aber ich wollte ihn mir deshalb doch lieber zuhause angucken. Kino ist halt am Ende doch teuer und wenn man nicht ganz weiß, ob dieser Stil einem gefällt, dann spart man sich das Geld lieber. Was ich auch komplett vergessen hatte ist: Searching und Crazy Rich Asians. Die beiden sollen ja auch unglaublich gut gewesen sein und sind hierzulande ja auch nicht gerade lange gelaufen. Bei letzterem hat man hierzulande ja auch den Titel abgeändert, was ich bis heute nicht verstehe, aber der Film soll das Rom Com Genre ja ganz neu definieren und sehr wendungsreich sein. An deutschen Filmen möchte ich mir ja noch Ballon anschauen, der soll ja auch genial sein, auch wenn man die Geschichte und deren Ausgang schon kennt soll man da mitfiebern und „Der Vorname“, da war der Trailer schon so lustig und wenn ich so die Rezensionen lese, dann haben die da auch echt geliefert.

    Ich stimme dir aber bei deiner Hauptaussage zu: 2018 gab es viele gute Filme, aber die meisten bewegten sich halt echt eher auf solidem Niveau. Sie sind gut gemacht, aber hier und da hätte ich mir gewünscht das man noch mehr wagt. Vielleicht habe ich aber auch einfach nur die falschen Filme gesehen?

    • Ach die drei Stunden vergehen echt wie im Flug 😀
      Ja einige Filme wollte ich eigentlich auch noch im Kino sehen und dann liefen sie auf einmal nicht mehr im Kino. Zu spät. Die werden auch später auf Prime nachgeholt 🙂
      Der Vorname ist einer dieser Filme, da fand ich den Trailer auch schon witzig.

      Wer weiß 😀 Aber ich hatte ja denselben Eindruck 🙂

      • Oh ja da sagst du was, so ging es mir mit The First Purge. Ich wollte da mit Freunden rein, weil wir alle große Fans der Horror-Reihe sind. Freunde waren dann aber erstmal für 2 Wochen im Urlaub und wir dachten uns, dass der Film bei der Bekanntheit sowieso länger laufen dürfte. Als wir dann ca. 3-4 Wochen nach Kino Start rein wollten ist der echt nirgends mehr gelaufen, das war echt ärgerlich, va wenn man sieht wie lang manch andere Filme laufen.

        Dankeschön für dein liebes Kommentar Nadine,
        ja das dachte ich mir auch. Meine Meinung zu Quantico habe ich sogar schon gestrichen, aber die anderen Serien wollte ich unbedingt erwähnen, weil ich es halt nicht geschafft hatte einzelne Rezensionen zu allen online zu bringen.

        „Mindhunter“ hat mich auch überzeugt, hatte das damals sofort geschaut als es rausgekommen ist und mochte diesen ruhigeren Erzählstil wo man sich wirklich auf die Dialoge und die Psychologie konzentriert. Bin auch gespannt auf die zweite Staffel die in diesem Jahr erscheint. Musste da nun echt lange warten. Last Kingdom und OITNB hab ich dafür noch nicht gesehen, weil mir wie gesagt die Zeit fehlt. Bei so vielen Serien kann man halt unmöglich alle schauen.

        The Handmaid’s Tale musst du unbedingt anfangen. Falls du niemanden mit Entertain kennst, dann lohnt sich da auch der Kauf der DVD oder des Staffel Pass auf Prime. Die Serie ist echt unfassbar gut.

        Bei Babylon Berlin bin ich immer noch nicht über die 3. Folge hinaus. Das hat mich bisher noch nicht gepackt. Wird das noch besser? Ich verstehe nämlich bisher die Zusammenhänge null xD. Westworld fand ich die 1. Staffel auch genial und war und hin und weg, wollte mir eigentlich für die 2. Staffel den Staffel-Pass im vergangenen Jahr zulegen, aber dann waren alle so enttäuscht von der Staffel, das ich aktuell noch warte bis der Preis etwas fällt. Black Mirror ist auch so ne Serie, wo ich noch nicht dazu gekommen bin mit anzufangen, aber den Film habe ich für die nächsten Wochenende mal vorgenommen, ist ja zum Glück alles unabhängig. Das interaktive element will ich mir nämlich auch mal anschauen.

        Stimmt 13 Reasons Why habe ich ganz vergessen, das hätte ich auch im Mittelfeld eingeordnet. Hatte dazu ja ne längere Rezension gepostet und da ja schon betont, dass ich zwar manche Handlungsstränge gelungen fand, mit anderen aber gar nichts anfangen konnte. Es hat sich doch gezogen. Weiß nicht, was da jetzt in der 3. Staffel kommen soll, die für mich ohne Hannah auch überhaupt nichts mehr mit der Vorlage und dem Titel gemein hat.

  2. Ich finde mich definitiv in deiner Liste auch viel wieder. 3 Billboards hat mich sehr bewegt und überrascht. Normal meide ich alles deutschsprachige im Kino. 2018 waren aber „der Junge muss an die frische Luft“ und „25km/h“ zwei meiner Top-Filme. Manchmal muss man wohl auch wieder über den Tellerrand gucken 🙂
    Liebe Grüsse Ela

  3. Dankeschön für dein liebes Kommentar Nadina,
    ahh das ist ja auch eine schöne Idee. Gemeinsam Serien schauen macht immer am meisten Spaß. Ich schaue ab und an mal Riverdale mit einer Freundin und wenn wir nicht gemeinsam gucken, dann besprechen wir die Folge immer in Sprachnachrichten. Ist auch immer mega lustig. Werbung wird da leider viel reingehauen, einfach weil es eine Serie ist die von den Einschaltquoten doch noch besser läuft als andere, ergo: Attraktiv für Werbepartner. Was mich auch nervt: Es wird ja auch ziemlich viel geschnitten, ich lese da immer wieder das wichtige Szenen fehlen, die eigentlich für das Verständnis wichtig sind. Das ärgertm ich dann auch, aber ich will halt nicht noch länger auf die Stafel Warten, bei Netflix dauert es ja immer ewig bis da die nächste Staffel ins Portfolio aufgenommen wird.

    Echt ich mochte die dritte Staffel. In meinen Augen war es die bisher Beste und durchweg spannend. Aber Geschmäcker sind ja verschieden. Über die 4. Staffel habe ich bisher nur Gutes gelesen, da sind fast alle begeistert von. Gibt ja auch einige tolle Momente auf die man sich freuen kann.

    Wobei ich dir American Crime Story auf Netflix echt ans Herz legen kann. Weiß nicht, ob du die schon kennst, aber die gefällt dir bestimmt. Sehr gut gemacht, sehr hochwertig auch und mit grandiosem Cast. Bei YOU fehlt mir jetzt nur noch das Staffelfinale, ist halt mal eine etaws andere Serie, deren Erzählart bestimmt nicht jedem gefällt. Wie gesagt: Lass dich da einfach mal drauf ein.

    Oh ja The 100 würde ich auch lieber bei Prime oder Netflix sehen, einfach weil ich das eigentlich am liebsten im O Ton gucken würde.

    • Haha Nadina, das mit dem schnell tippen kenne ich nur zu gut 😀
      Ja so „Folgenbesprechungen“ sind echt lustig. Wenn im April Game of Thrones erscheint werden meine beste Freundin und ich uns bestimmt auch wieder nach jeder Folge ein Pläusschen einlegen.
      Diese ständige Werbung ist auch ein Grund, weshalb ich kaum Fernsehen schauen. Nervt immer tierisch und nimmt mir den Spaß an dem Film/ Serie.
      American Crime Story habe ich noch nicht gesehen, werde ich mal auf meine Liste packen 😉

  4. Eine wirklich tolle Liste! Und mal nicht vollgespickt mit typischen Hollywood-Blockbustern, wodurch das ganze sehr erfrischend wird. Ich muss sagen, dass einige Filme davon noch auf meiner Watchliste sind. Doch „Three Billboards“ habe ich bereits gesehen und muss sagen, dass seine Existenz auf deiner Liste mehr als berechtigt ist. Ich war total begeistert, obwohl ich zugeben muss, dass nach zweimaligen Schauen, ich doch einige Kritikpunkte habe. Dennoch ein wirklich toller Film! 🙂
    „Shape of Water“ und „Call me by your name“ werden demnächst noch nachgeholt! 🙂 Ich bin schon gespannt! *_*
    Liebe Grüße, Jan

  5. Ja ich muss sagen, dass ich im letzten Jahr bis auf Black Panther um die Marvel Blockbustern einen kleinen Umweg gemacht habe.
    Welche Kritikpunkte wären das? Da bin ich jetzt neugierig 🙂

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