Die größten Schock Momente in Game of Thrones

Zurzeit läuft die achte und damit leider die letzte Staffel von Game of Thrones auf Sky. Bevor sie ihr Ende finden wird und wir uns am morgigen Tag von einigen Charakteren verabschieden müssen, geht es heute zurück zu den dramatischsten, emotionalsten und überraschendsten Momenten der Serie.

Bevor es los geht, möchte ich eine Spoilerwarnung aussprechen, denn davon wird es eine Menge geben.

Ned Stark wird als einer der Hauptcharaktere von Game of Thrones etabliert, ihn folgen wir in der ersten Staffel mit seiner Familie nach Kingslanding, wo er die Hand des Königs wird. Er ist scheinbar eine wichtige Figur, oder nicht? Und wie das mit wichtigen Figuren? Sie überleben. Harry Potter stirbt in der Kammer des Schreckens? Unvorstellbar. Die Guten schaffen es doch (immer) sich aus einer gefährlichen Situation zu ziehen. Nicht in Game of Thrones. Statt das Ned zur Mauer geht und das Schwarz anlegt, lässt Joffrey ihn hinrichten. Die Rettung in letzter Minute fehlt –  Ned verliert seinen Kopf. Damit zeigte uns die Serie, dass niemand sicher ist und wir die Protagonisten lieber nicht zu sehr in unser Herz schließen sollten.

Sicherheit gibt es in Game of Thrones nicht, auch nicht an Hochzeiten. Wie ihr euch schon denken könnt, die Rede ist von der Red Wedding, bei der man bei einer Liste wie dieser nicht vorbei kommt.
Ich wusste zwar was passieren wird, da ich von Freunden gespoilert wurde, doch trotz meines Wissens darüber, war ich von der Gewaltätigkeit der Folge schockiert und mir sind, wie emotional ich bin, ein paar Tränen gekommen. Wie soll es da erst Menschen ergangen sein, die von dem Ereignis nichts wussten? In der Serie wird auch Robs Ehefrau, mit ihrem ungeborenen Kind umgebracht, die im Buch nicht auf der Hochzeit anwesend ist.

Gehen wir ein paar Staffeln weiter. Stannis Baratheon verbrennt für den Herrn des Lichts Menschen und schreckt dabei nicht einmal vor seiner eigenen Tochter Sharin zurück. Ihre Schreie sind mir durch Mag und Bein gegangen. Wie konnte er nur dieses liebe kleine Mädchen, dass von den Grauschuppen gezeichnet wurde, umbringen? Wie Davos hatte ich sie ins Herz geschlossen.

Während mir auch Jons Tod in der fünften Staffel gespoilert wurde, war ich ab der sechsten Staffel unwissend, da ich nun auf den neusten Stand war. Ich habe es zwar die ganze Zeit gedacht, dass Jon von Melisandre zurückgeholt wird, als er dann aber seinen ersten Atemzug gemacht hat, ist mir dennoch ein Freundenschrei herausgekommen.

Dass Cercei verrückt ist, wussten wir schon lange. In den Büchern beginnt sie Stimmen zu hören und glaubt, dass Tyrion sich irgendwo in dem Schloss versteckt. Doch das sie so wahnsinnig ist, um die Septe von Baelor zu verbrennen, hätte ich nicht gedacht. Auf einen Schlag hat sie sich sämtlicher Feinde erledigt. Die Szene war toll inszeniert, mit der kleinen Kerze auf dem Seefeuer, wo parallel dazu Margaery versucht aus der Septe zu kommen, aber aufgehalten wird. Besonders um sie hat es mir leid getan.

Missbrauch ist in Game of Thrones keine Seltenheit. Für viel Kritik sorgte die Szene von Sansas Vergewaltigung durch Ramsay. Inbesondere wurde oft die Art und Weise der Inszenierung kritisiert, da Theons Gesicht gezeigt und Sansas Leid für seine Charakterentwicklung genutzt wurde. Mir hat es ehrlich gesagt gereicht, sein schmerzerfülltes Gesicht zu sehen und nicht noch den Akt an sich. Hier war ich ausnahmsweise über eine Änderung zum Buch froh, denn dort widerfährt es zwar nicht Sansa, dafür ist es sogar noch um einiges  schlimmer (kaum vorstellbar ich weiß) und es wird auch gesagt, dass man auf Winterfell ständig ihre Schreie hört. Schlimm fand ich auch Theons Missbrauch. Trotz der Tatsache, dass er am Anfang ein Frauen verachtender, eingebildeter Mistkerl war, der seinen besten Freund Rob hintergang, hatte ich schließlich Mitleid mit ihm, als Ramsay ihn gebrochen hat und er nur noch auf den Namen Stinker hörte. Traurig fand ich daher die Szene, als er spielen sollte, dass er Theon wäre. Im Buch fehlen ihm auch einige Finger und er sieht um Jahre gealtert aus, mit einem zusammengefallenen Gesicht und grauen Haaren.

Das waren einige schockierende Moment von Game of Thrones, die Liste hätte ich noch lange fortführen können, doch ich musste mich auf ein paar beschränken. Welche Szenen fehlen euch noch?

6 Kommentare

  1. Die Szene, in der der kleine Riccon von Ramsay erschossen wurde, ging mir persönlich durch Mark und Bein. Der jüngste Sohn hat mir sowieso so leid getan, weil er so früh ohne seine Eltern, bzw. sogar ohne Familie auskommen musste. Und dann ein solches Ende!
    Du hast Recht – man darf sich bei GOT nicht allzu sehr mit Hauptcharaktären anfreunden. Außer Danaerys – die bleibt uns wohl bis zum Schluss erhalten. Oder?
    LG
    Sabienes

  2. Oh ja! Mich hat die Szene nicht so stark berührt, obwohl er mir natürlich leid getan hat, nur spielte er in der gesamten Serie keine wirkliche Rolle.
    Naja mittlerweile könnte ich mir vorstellen, dass sie vielleicht nicht überleben wird.

  3. Rickon tat mir auch leid, insbesondere da er in der Serie nichts gemacht hat und eine komplett unnötige Figur war.
    Zu dem anderen sag ich mal nichts 😀
    Hast du das Finale gesehen ? 😀

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