1000 Fragen an mich selbst Teil 4 | Freundschaften, Zuhause und Musik

Vor kurzem hat meine Cousine mich gefragt, wann es nochmal einen neuen Teil zu 1000 Fragen an mich selbst geben wird, da sie diese gerne lese. Darüber freute ich mich und war gleichzeitig etwas überrascht, denn als ich mit der Reihe angefangen habe, hätte ich nicht gedacht, dass die Beiträge für meine Verhältnisse so gut geklickt und kommentiert werden. Schließlich beantworte ich einfach nur ein paar Fragen, oder nicht? Ich habe mich schließlich gefragt, warum ich sie bei anderen lese und da kam mir in den Sinn, dass ich es mag, mehr über die andere Person zu erfahren und unterschiedliche Blickwinkel auf Dinge zu erhalten. Ich finde, dass die Beiträge auch immer eine Gradwanderung sind, persönlich, aber nicht persönlich zu sein. Mir macht das beantworten Spaß und es ist eine entspannte Sache zwischen längeren und aufwändigeren Beiträge, wie den es nächste Woche zur aktuellen Harry Potter Debatte geben wird – so als keinen Ausblick. Daher werde ich die Reihe immer mal wieder weiterführen, um auch ein wenig Abwechslung zu haben. Ins Leben gerufen wurden die Reihe von Johanna.

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Jein. Als Kind fand ich den Gedanken sehr tröstlich, dass dort oben im Himmel meine Ur-Oma wohnt und auf mich herunterschaut. Für meinen rationalen Verstand ist diese Vorstellung allerdings nicht mehr tragbar.

62. Auf wen bist du böse?

Meistens auf mich selbst. Mein innerer Kritiker kann zeitweise echt fies sein, bin aktuell dabei am arbeiten, ihm weniger Gewicht zu geben.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Ja, dank meinem NRW Ticket fahre ich viel Bus & Bahn. Durch mein Studium zahle ich eh dafür und nutze es daher gerne aus, da ich es in der Stadt auch nicht brauche. Werde es nach der Uni auch sehr vermissen, da ich viele Freunde verteilt wohnen habe und man so praktisch und günstig sich besuchen kann. Ohne das Ticket sind ja gerade Bahnfahrten leider unbezahlbar. Nur bei meinen Eltern auf dem Land bin ich auf ein Auto angewiesen.

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?

Das Mobbing zu Schulzeiten.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?

Ich weiß gar nicht, was ich früher werden wollte. Also was den Beruf betrifft, hatte ich im Laufe der Kindheit und Jugend viele verschiedene Ideen. Wenn die Frage auf die menschliche Ebene abzielt…. Ich denke, ich bleibe meinen Prinzipien treu, versuche an mir zu arbeiten. Ein genaues Bild hatte ich nie, wie beispielsweise in 10 Jahre mein Leben aussieht. Ein Traum war immer einmal ein Buch zu veröffentlichen. Dies habe ich aber immer weit in die Zukunft geschoben habe, werde es aber bald angehen.

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?

Ich liebe ja Rock und Metal, aber das abgehen dazu kann man nicht als tanzen bezeichnen 😀 Wobei mir so Partys am liebsten sind, in klassischen Diskos fühle ich mich nicht so wohl. Das ist mir zu viel Show, läuft hingegen Rockmusik kann man sich wunderbar ins Mosh-Pit stürzen. Die Menschen sind lockerer und es komplett egal, wie man dabei aussieht, es geht nur um den Spaß und die Musik.

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten/ einer Gebliebtin sehr?

Ehrlichkeit, Verständnis & Humor.

68. Was war deine größte Anschaffung?

Habe mir vor ein paar Monaten endlich ein kleines Gefrierfach zugelegt, weil unser WG Kühlschrank keins hat.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?

Kommt auf die Sache. In der Regel bin ich keine nachtragende Person und jeder macht mal Fehler, es kommt halt darauf an wie scherwiegend es ist.

70. Hast du viele Freunde?

Ich habe keinen riesigen Freundeskreis, dafür Menschen, auf die ich mich verlassen kann. So ist es mir auch viel lieber. Ich glaube, in der Jugend wollte man immer mehr Freunde haben, weil das quasi der Beliebtheitsmaßstab war, mit der Zeit wird man erwachsen und man merkt, dass man es nicht braucht und eine kleine Gruppe von lieben Menschen viel wichtiger ist.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?

Aktuell, wenn Menschen Sinn machen sagen. Es heißt Sinn ergeben! Das sagen so viele, keine Ahnung, warum mich das nervt. Ist das gleiche wie mit „in keinster Weise“, einmal erfahren, dass es falsch ist und warum das so ist (keiner lässt sich nicht steigern) und plötzlich schreit es mich von überall an.

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?

Soweit ich weiß nicht. Bin auch eher diejenige, die, wenn sie eine Kamera sieht, schnell flüchtet.

73. Wann warst du zuletzt nervös?

Vor einem Anruf.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?

In meiner WG ist es mein Zimmer, mit meinen ganzen Büchern und den Erinnerungsfotos an den Wänden. Ich brauche meine Bücher um mich herum und liebe meine Foto Wand mit den schönen Erinnerungen. Mittlerweile finde ich auch schön, dass sich das WG Leben verbessert hat und jemand zum quatschen da ist. In der Heimat sind es meine Eltern und die Erinnerungen, die mit dem Zuhause verbinde.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?

Mit den Nachrichten vom Ersten und Zweiten. Ich habe vor kurzem angefangen, es wieder ganz klassisch wie meine Eltern zumachen, weil mir der tägliche Non-stop Nachrichtenfluss zu viel wurde.

76. Welches Märchen magst du am liebsten?

Aschenprödel – ich habe als Kind einfach zu oft den Film an Weihnachten gesehen und er läuft immer noch jedes Jahr.

77. Was für eine Art von Humor hast du?

Da müsste ich mal meine Freunde fragen. Habe vor kurzem mal nach gehört, was sie an mir schätzen und ein Punkt dabei war mein Humor. ich wusste bis zu dem Zeitpunkt nicht einmal, das ich witzig bin, habe oft eher das Gefühl, dass ich durch meine Verpeiltheit unfreiwillig komisch bin 😀

78. Wie oft betreibst du Sport?

Unterschiedlich, aktuell müssten es etwa 4 Mal die Woche

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?

Wieder keine Ahnung. Mir ist es nur häufiger passiert, dass mich Menschen an der Uni mich aus Seminaren wiedererkannt haben und ich nicht den blassesten Schimmer hatte, wer sie waren. Ach ja und einmal habe ich Jugendliche im Kino darauf zurecht gewiesen, dass sie leise sein sollen. Es hat sich später dann herausgestellt, dass es Mitschüler von einer Bekannten waren, für die war ich noch lange später, diejenige, die sie im Kino angemeckert hat.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?

Familie und Freunde. Wenn materielle Dinge damit gemeint sind, ganz klar Laptop und Handy. Über Laptop geht zurzeit einfach alles: Blog, meine Schreibprojekte, Uni… Und Handy benötige ich, um Kontakte mit Familie und Freunde aufrechtzuhalten.

Auf was könnt ihr nicht verzichten?
Glaubt ihr an einem Leben nach dem Tod?
Seid ihr schon mal im Fernsehen gewesen?

Lasst mir gerne einen Kommentar da, ich freue mich über Jedes sehr 🙂

 

4 Kommentare

  1. Wieder sehr schöne Antworten ^o^
    Ich muss ja sagen das ich sehr sehr lange mit Aschenbrödel nichts anfangen konnte .. also im Sinne von „kenne ich nicht“ und genau genommen habe ich das – glaube ich – immer noch nicht gesehen. Ich kenne „Aschenputtel“ weiß aber nicht ob das ähnlich ist .. O__o

    Die 1000 Fragen an mich selbst – Reihe muss ich auch mal weiter führen x’D vielleicht mache ich das ja morgen während des Praktikums .. dann habe ich was zu tun, wobei ich während meiner Laptop Zeit (die hat sich ein wenig verkürzt) mittlerweile an meiner Hausarbeit fürs Praktikum sitze. Muss nämlich für meine Praxisphase auch ne Abschlussarbeit schreiben. Ich würde sagen da könnte ich aktuell auch definitiv nicht auf meinen Laptop verzichten.

    (btw ich habe eben gemerkt, dass wenn du auf meinem Blog kommentierst, deine Blog Adresse zu ner WordPress Seite führt von der aus man hier landet. Ist dir das schon aufgefallen? Oder kannst du die Page Adresse einfach nicht mehr ändern damit man direkt hier landet?)

  2. Wieder sehr sympathische Antworten deinerseits. Dann hast du doch wsl auch schon über mich aufgeregt, weil ich sage meine ich auch öfters Sinn machen :D. Siehtse mal habe ich wieder was gelernt durch deinen Blog – man lernt eben nie aus. Also ich kann bestätigen: Du hinterlässt einen bleibenden Eindruck – aber einen positiven. Ich fand dich gleich sympathisch und habe dich auch als jemanden wahrgenommen der sehr interessiert an seinem Gegenüber ist und auch sehr kommunikativ. Deine Nachrichtenquellen sind auf jeden Fall die richtigen: Ich setzte da auch auf die öffentlich-rechtlichen und deren Berichterstattung sowie auch die Dokumentationen die dort laufen. Wer sich das anschaut, der weiß auch wieso das Geld für diese Sender dann doch gut angelegt ist. Vor allem gibt es dort halt auch noch Nachrichtenmoderatoren die kritisch nachhaken. Finde ja Marietta Slomka super, die macht das nämlich immer und ich feiere sie dafür sehr.

    Dass ich schon mal im Fernsehen war, weißt du ja. War eine spannende Erfahrung mal hinter die Kulissen von „The Voice“ zu blicken, auch wenn mir bewusst war, wie lange man für fünf Minuten am Ende dreht. Trotzdem war das ne sehr ereignisreiche Zeit, wo ich viel unterwegs war und eben auch den gesamten Prozess durch meinen Besten Freund verfolgen konnte. Ansonsten könnte ich auch nicht auf Freunde und Familie verzichten und an materiellen Dingen ging es wohl nicht ohne Serien 😀 und dazu benötige ich natürlich meinen Laptop oder ein TV-Gerät xD. Darüber hinaus würde ich aber generell nicht in einer Welt ohne Kultur leben – also Bücher, Filme, Theater, Kunst, Musik, alles was dazu gehört. Die Welt wäre nämlich dann viel trister und trauriger.

    Dankeschön für dein liebes Kommentar Nadine und das Kompliment,
    Ja mir ist auch aufgefallen, dass das natürlich meist Werke sind, die als „Frauenfilme“ und „Frauenliteratur“ abgestempelt werden, aber eben nicht nur: Bei Horrorfilmen findet man das auch oft, vor allem da es da ja große qualitative Unterschiede gibt bzw. viele meinen, dass ihre Ansicht was gruselig ist, dann plötzlich die einzig legitime ist oder aber wie gesagt auch in Bezug auf Blockbuster vs. Arthouse, wo es ja dann nicht nur um die sogenannten „Frauenfilme“ geht, aber auch Fans von Krimi-Prozedurals kommen nicht gut weg, weil auch das of belächelt wird, weil es ja ständig das gleiche ist. Im Buchbereich finde ich ist das schon auffällig oft eher die Literatur, die an junge Mädchen gerichtet ist oder vielleicht auch historische Liebesromane, da tritt das doch schon deutlicher zu Tage finde ich.

    Aber wenn es um die Zielgruppe geht, muss man sich auch vor Augen führen, dass solche Serien wie „Teen Wolf“ ja nicht nur von Frauen geschaut werden – auch wenn das ein Klischee ist das sich hält. Aber guckt man sich die Fans an, sind da beide Geschlechter vertreten, was mich jetzt nicht überrascht. Bei Lady Bird bin ich mir auch sicher, dass den nicht nur Frauen gesehen haben. War ja immerhin ein Oscar-Film, also dort in vielen Kategorien nominiert – weiß gar nicht was der dann nochmal gewonnen hatte.

    Das was du mit der Situation schreibst, daran dachte ich nämlich auch beim Tippen des Beitrags. Ich mag ja die Verfilmung von „Die drei Musketiere“ aus 2011. Nicht, weil der Film jetzt die beste Verfilmung gewesen wäre, denn das ist er ehrlich gesagt nicht, aber große Teile wurden in Würzburg gedreht und als ich mit Freunden im Kino saß hat das ganze Publikum gejubelt und geklatscht, als zum ersten Mal die Residenz zu sehen war. Das ist so ein besonderer Kino-Momente für mich, der den Film dann auch besonders gemacht hat. Solche Dinge spielen da ebenfalls eine Rolle.

    Bei „Teen Wolf“ verfolge ich ja immer ein bisschen die Karrieren des Casts und lese immer mal Schlagzeigen, klicke auf Youtube Videos von und über den Casts und folge einigen auf Instagram. Colton Haynes folge ich da auch und er hatte da einen Beitrag auf Instagram gemacht, deshalb hatte ich das mitbekommen. Aber für mich ändert das auch nichts. Ich finde es schön, dass er den Mut gefunden hat sich zu Outen und dass es ihm dadurch besser geht, ich persönlich finde ihn nach wie vor sympathisch und schauspielerisch gut.

  3. Ich kann dich wirklich gut verstehen was die Nachrichten angeht. Dieser Fluss an Schreckensmeldungen hat mir eine zeitlang auch echt gar nicht gut getan. Es ist echt am besten, wenn man sich nur gezielt informiert und nicht noch am Ende Push-Meldungen von Nachrichtenseiten bekommt etc.
    Und wenn, dann bin ich auch meistens auf mich selbst böse. Das Gefühl kenne ich ebenfalls gut!

    Danke für deine liebe Worte zu meinen Reiseberichten. So was zu lesen freut mich immer sehr! 🙂

    Und ja, durch Corona ist bei mir auch einiges aufgewühlt worden. Ich würde eben auch behaupten, dass das früher oder später sowieso der Fall gewesen wäre, aber auf die Weise war’s schon echt sehr hart.
    Wobei es einem wohl nie passt, wenn man sich mit so was auseinander setzen muss. 😉

  4. Liebe Nadine, ich liebe diese persönlichen Beiträge sehr und finde es super, mehr über die Menschen herauszufinden, deren Blog ist regelmäßig besuche 🙂
    Ich bin mit meinem Freund kürzlich zusammengezogen und habe darauf bestanden, dass meine Bücher einen tollen Platz bekommen, wo sie schön aussehen und ich sie schnell greifbar habe. Ich liebe Bücher so sehr und könnte nicht ohne sie leben.
    Lustig ist auch, dass es dich so nervt, wenn Leute „Sinn machen“ sagen 😂 Ich weiß gar nicht, was ich sage, aber ich werde nächstes Mal darauf achten!
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende, Elisa xx von http://www.beautyinsimplicity.de

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